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Queermany verbindet Proteste mit strategischer Kampagnenarbeit, um politische Veränderung zu erreichen und queerfeministische Sicherheit und Teilhabe zu verteidigen.

Die Grundlage dafür entstand zunächst auf lokaler Ebene: Zwischen Mai 2024 und September 2025 organisierte und unterstützte die Ortsgruppe Queermany Berlin insgesamt 26 Proteste und Aktionen. In dieser Zeit wurde eine stabile Protest- und Kampagnenstruktur aufgebaut, die es ermöglichte, schnell und koordiniert auf politische Entwicklungen zu reagieren.

Darauf aufbauend organisierte Queermany am 11. September 2025 den ersten bundesweiten queerfeministischen Protesttag mit Demonstrationen in Berlin, Hannover, Göttingen, Heidelberg, Mönchengladbach und Dessau. Anlass war eine konkrete politische Bedrohung: Während die AfD im Bundestag die Abschaffung des Selbstbestimmungsgesetzes beantragte, wurde parallel vom Bundesinnenminister mit Rückendeckung der Bundesregierung aus CDU, CSU und SPD ein Sonderregister für trans, inter und nichtbinäre Menschen vorbereitet.

Erstmals wurde sichtbar, dass eine neue queerfeministische Bewegung bundesweit handlungsfähig ist. Proteste fanden parallel in mehreren Städten statt und machten deutlich, dass die Community bereit ist, ihre Rechte gemeinsam zu verteidigen und politische Entwicklungen nicht unbeantwortet zu lassen.

Unsere Proteste schaffen Öffentlichkeit, stärken Communities und bauen langfristige politische Handlungsfähigkeit auf. Sie sind ein zentraler Bestandteil unserer Kampagnen, um konkrete politische Veränderung zu erreichen und Sicherheit, Selbstbestimmung und demokratische Teilhabe zu schützen.

Auch in Zukunft werden wir bundesweite und lokale Protesttage organisieren. Aufbauend auf unserer bisherigen Arbeit stärken wir unsere Strukturen weiter, um auf politische Entwicklungen schnell reagieren und nachhaltige Veränderung ermöglichen zu können.

In Berlin begann der Protest direkt vor dem Bundestag parallel zur Plenardebatte und führte anschließend durch die Stadt – vorbei am Bundesrat bis zum Roten Rathaus. Mit Demonstrationen, Redebeiträgen und breiter öffentlicher Sichtbarkeit wurde deutlich: Die Community ist handlungsfähig, organisiert und bereit, sich zu verteidigen.

Ausbau unserer Protestarbeit 2026

Auch 2026 bauen wir unsere Proteststrukturen weiter aus. In Mönchengladbach-Niederrhein sind zum 17. Mai für den IDAHOBITA* ein Proest und 5. September eine Trans* Pride geplant, um queerfeministische Sichtbarkeit und Schutz auch außerhalb der Bundeshauptstadt zu stärken.

Parallel organisiert Queermany Berlin im Vorfeld der Abgeordnetenhauswahl 2026 mehrere Proteste im Rahmen einer eigenen Kampagne für Stadtgerechtigkeit, Sicherheit und Teilhabe. Ziel ist es, politische Verantwortung einzufordern und dauerhaft handlungsfähige queerfeministische Proteststrukturen in Berlin und bundesweit zu stärken.

Queermany
Queermany ist eine queerfeministische, antifaschistische und neurodiversitätsfreundliche Bewegung mit Orts- und Partnergruppen unter anderem in Berlin, Mönchengladbach-Niederrhein, Heidelberg, Göttingen und Hamburg. Hervorgegangen aus der Klimagerechtigkeitsbewegung, setzt sich Queermany für soziale Gerechtigkeit, Sicherheit und die vielfältigen Lebensrealitäten von FLINTA, queeren und marginalisierten Menschen ein.
Queermany
Queermany ist eine queerfeministische, antifaschistische und neurodiversitätsfreundliche Bewegung mit Orts- und Partnergruppen unter anderem in Berlin, Mönchengladbach-Niederrhein, Heidelberg, Göttingen und Hamburg. Hervorgegangen aus der Klimagerechtigkeitsbewegung, setzt sich Queermany für soziale Gerechtigkeit, Sicherheit und die vielfältigen Lebensrealitäten von FLINTA, queeren und marginalisierten Menschen ein.